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Hilfe im Trauerfall

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

Cecilienallee 5, 40474 Düsseldorf

Um sicherzugehen, dass Ihr Nachlass in die gewünschten Hände kommt, sollten Sie frühzeitig ein Testament aufsetzen. Darin können Sie die gesetzlichen Erbteile abändern oder andere, auch nicht verwandte Personen als Erben einsetzen.  

Verfassen Sie Ihr Testament nicht mithilfe eines Notars, sondern privat, so muss es von Ihnen eigenhändig geschrieben und unterschrieben werden; es soll mit Ort und Datum versehen sowie mit Vor- und Nachnamen unterzeichnet werden. Der Erbe benötigt dann in aller Regel einen Erbschein.

Ein notarielles Testament wird vor einem Notar erklärt und von diesem niedergeschrieben. Das ist eine kostenpflichtige Leistung, hat aber den Vorteil, dass Sie fachkundig beraten und über die Konsequenzen Ihrer Verfügung aufgeklärt werden. Das Testament wird in der Regel beim Amtsgericht oder bei einem Notar hinterlegt. Wenn Sie es dagegen zu Hause aufbewahren, sollten Sie sicherstellen, dass nach Ihrem Tod darauf zurückgegriffen werden kann.

Ein Erbvertrag wird zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern verbindlich geschlossen. Er kann, im Gegensatz zum Testament, nur mit Zustimmung beider Vertragspartner geändert werden. Ein Erbvertrag muss immer vor einem Notar geschlossen werden.

Testamentsregister

Wer ein Testament geschrieben hat, möchte natürlich, dass es im Todesfall auch gefunden wird. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesnotarkammer das Zentrale Testamentsregister für Deutschland eingerichtet. Hier wird vermerkt, wo das Testament verwahrt ist und so sicher gestellt, dass der letzte Wille auch berücksichtigt wird.

Ausführliche Informationen erhalten Sie im Internet: www.testamentsregister.de

Gerade wenn der Tod überraschend kommt, sind die Angehörigen häufig überfordert mit den zahlreichen Entscheidungen, die nun getroffen werden müssen.  

Eine Bestattungsverfügung bietet die Möglichkeit, alle Wünsche für eine Bestattung im Voraus festzulegen. Sie kann auch eine Bankvollmacht für den Bestattungspflichtigen enthalten. Auch innerhalb eines Vorsorgevertrags mit einem Beerdigungsinstitut können Sie all diese Dinge festlegen und auch die Finanzierung regeln. Denn seitdem das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen wurde, bleiben die Kosten für die Bestattung der eigenen Vorsorge überlassen. Wer seine Angehörigen damit nicht belasten möchte, der kann die entsprechenden Beträge auf einem Treuhandkonto hinterlegen, wo sie zudem noch verzinst werden.

Informationen erhalten Sie bei allen Bestattern und beim Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

Palliativmedizin

Die Palliativmedizin ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten, die mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen und fortschreitenden Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung konfrontiert sind und an komplexen Schmerzen oder anderen Beschwerden leiden.

Hospizbewegung

Hospiz begleitet Menschen auf der letzten Wegstrecke des Lebens mit dem Ziel, ihnen bis zuletzt eine möglichst gute Lebensqualität zu erhalten. Neben einer liebevollen Begleitung gehört dazu auch, dass diese Schwerstkranken möglichst ohne Schmerzen sein können und ihnen damit ein erträgliches, menschenwürdiges Leben bis zuletzt ermöglicht wird, gestaltet nach eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Das Angebot der Hospizhilfe besteht aber auch darin, den Angehörigen bei der Pflege ihres Patienten durch vielfältige Dienste zu helfen und sie in ihrer schmerzlichen Lebenssituation zu begleiten.

Albert-Schweitzer-Hospiz gGmbH

Preuschwitzer Straße 127, 95445 Bayreuth
Silvia Spitzl
0921/15115300
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Hospizverein e. V. Bayreuth

Preuschwitzer Straße 101, 95445 Bayreuth

Klinikum Bayreuth Palliativstation

Preuschwitzer Straße 101, 95445 Bayreuth
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